Auf großem Fuß ins Abenteuer – Schneeschuhwandern im Pitztal
Schneeschuhwandern, auch liebevoll „Trappern“ genannt, ist wie Yoga, nur dick eingepackt und für die Beine – eine entschleunigende und doch beeindruckende Art, die weiße Pracht zu erkunden. Wer einmal das Glitzern der verschneiten Lichtungen und die stille Magie der winterlichen Wälder erlebt hat, ist unwiderruflich begeistert.
Warum du es ausprobieren solltest
Im hinteren Pitztal strahlen die verschneiten Hänge eine Ruhe aus, die in der Hektik der Stadt längst verloren gegangen ist. Die schlafenden Wälder, die dich mit ihrem Zauber fesseln. Die Ausblicke – runter ins Tal, hoch auf die Gipfel – und das sanfte Knirschen unter deinen Schneeschuhen lässt den Stresslevel schmelzen. Klingt nach Klischee? Vielleicht. Aber es funktioniert.
Egal, ob man eigentlich zum Skifahren hergekommen ist: Ein halber Tag abseits der Piste wirkt wahre Wunder. 79 Kilometer ausgeschilderte Touren erstrecken sich im Pitztal von hinten bis vorne, von unten bis oben – von entspannten 2-Stunden-Runden bis hin zu Tagestouren mit bis zu 21 Kilometern.
Tourentipps
1. Winterwanderweg Innerpitztal: In unmittelbarer Nähe des Mandarfner Hofs – perfekt, um einfach loszulegen.
2. Naturpark Kaunergrat: Etwas talauswärts geht’s in die Schatzkammer der Natur. Rundwege mit Postkartenmomenten erstrecken sich entlang des Kaunergrats.
3. Geführte Abendwanderung in die Taschachschlucht: Mystisch, unvergesslich und ein schimmerndes Highlight.
Geführte Tour oder auf eine Faust losziehen?
Schneeschuhwandern klingt zwar entspannt, aber es gilt zu bedenken: Man ist in der hochalpinen Bergwelt unterwegs. Und Berge setzen Grenzen – manchmal schneller, als man denkt. Lawinengefahr ist aauch beim Schneeschuhwandern ein Thema. Bei wenig Erfahrung empfiehlt sich eine geführte Tour. Better safe than sorry.
Mehrmals wöchentlich bieten das Naturparkhaus, die Skischulen und die Bergführervereinigung im Pitztal geführte Schneeschuh- und Winterwanderungen an. Inklusive dem einen oder anderen Geheimtipp. Infos dazu gibts auf der Website des Tourismusverbands oder an der Rezeption des Mandarfner Hofs.